Basisbehandlung

Von der gesetzlichen Krankenkasse wird die „ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige“ Behandlung übernommen.
Dies ist die Basisbehandlung.

Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen durch die Kosteneinsparungen nicht mehr alles bezahlen, was dem Patienten
zu Gute kommt. Sie dürfen nur noch eine „ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige“ Behandlung erstatten.

Erwachsene Patienten haben seit 01.01.1993 keinen Anspruch mehr auf Kostenübernahme der Krankenkasse.
Ausnahme sind Patienten, bei denen schwere Kieferanomalien zugrunde liegen, die dann eine kombiniert
kieferorthopädisch-chirurgische Therapie erfordern.

Wenn alle Zähne durchgebrochen sind, erfolgt eine Behandlung häufig mit einer festen Zahnspange. Mit deren Hilfe ist es oft erst möglich, Anomalien und Gebissfehlstellungen zu korrigieren. Dadurch, dass die Zahnspange auf die Zähne aufgeklebt wird, kann man die Zähne mit den Wurzeln bewegen, die Achsenrichtung der Wurzel bestimmen und die Zähne drehen, verlagern und in ihrer Lage verkürzen oder verlängern. Des weiteren wird ein Ausgleich von Kieferfehlstellungen vorgenommen oder es wird die Rücklage des Unterkiefers mit Hilfe eines sogenannten Bite-Jumpers behoben.