Leistungsspektrum

Kinder und Jugendliche

Behandlung bei Kindern und Jugendlichen

Ganzheitliche Kieferorthopädie

Grundlage jeder kieferorthopädischen Therapie in unserer kieferorthopädischen Fachpraxis ist unser ganzheitliches Behandlungskonzept: Wir betrachten nicht die Fehlstellung der Zähne oder der Kiefer allein, sondern auch den ganzen Menschen und beziehen innere und äußere Faktoren, die auf den jeweiligen Patienten einwirken, in die Therapie mit ein. Unser Ziel ist es nicht nur, für gerade Zähne zu sorgen, sondern das Gleichgewicht zwischen Kiefer und dem gesamten Körper (wieder)herzustellen.

Die interdisziplinäre Behandlung ist dabei ein zentraler Bestandteil – aus diesem Grund arbeiten wir eng mit Kollegen anderer Fachrichtungen zusammen, unter anderem mit Zahnärzten, Oralchirurgen, Fachärzten für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Hals-Nasen-Ohrenärzten, Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Osteopathen und Orthopäden.

Frühbehandlung im Milchgebiss

Die Vorsorge sollte bereits im Kleinkindalter beginnen, da eine Vielzahl von schlechten Angewohnheiten, wie das Nuckeln, Lispeln, Mundatmung, falsches Schlucken oder der vorzeitige Verlust der Milchzähne, zu Fehlstellungen der Zähne und der Kiefer führen.

Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt darüber, wann der beste Zeitpunkt für Ihr Kind ist, sich bei uns vorzustellen. Je früher Sie mit Ihrem Kind kommen, desto eher können wir kleine Maßnahmen einleiten, wie die myofunktionelle Therapie (Training der Muskulatur des Mundes und der Zunge) auch in Zusammenarbeit mit Logopäden.

Der perfekte Zeitpunkt, um solche schlechten Angewohnheiten (sogenannte Habits) abzugewöhnen, damit eine bestmögliche Grundvoraussetzung für eine später folgende kieferorthopädische Behandlung geschaffen wird, ist zwischen 5 und 7 Jahren. So kommen dabei auch schon kleine Zahnspangen zum Einsatz wie Lückenhalter, Knirscherschienen und Mundvorhofplatten. In der Frühbehandlung werden offene Bisse oder Kreuzbisse korrigiert.

Der Behandlungsbeginn, um die meisten übrigen Zahn- und Kieferstellungskorrekturen vorzunehmen, liegt meist im Alter zwischen 9 und 12 Jahren.

Behandlung im Wechselgebiss

Als Wechselgebiss bezeichnet man den Zustand, in dem die Milchzähne nach und nach durch bleibende Zähne ersetzt werden. In dieser Phase werden in der Regel mit herausnehmbaren Zahnspangen, Einzelplatten (aktiven Platten) oder funktionskieferorthopädischen Apparaturen (Bionatoren, Aktivatoren) gekippte Zähne in die Zahnreihe eingeordnet, Korrekturen von Kieferfehllagen vorgenommen und mehr Platz für nachfolgende Zähne geschaffen.

Behandlung im bleibenden Gebiss

Wenn alle Zähne durchgebrochen sind, erfolgt eine Behandlung häufig mit einer festen Zahnspange. Mit deren Hilfe ist es oft erst möglich, Anomalien und Gebissfehlstellungen zu korrigieren. Dadurch, dass die Zahnspange auf die Zähne aufgeklebt wird, kann man die Zähne mit den Wurzeln bewegen, die Achsenrichtung der Wurzel bestimmen und die Zähne drehen, verlagern und in ihrer Lage verkürzen oder verlängern.

Des weiteren wird ein Ausgleich von Kieferfehlstellungen vorgenommen oder es wird die Rücklage des Unterkiefers mit Hilfe eines sogenannten Bite-Jumpers oder eines Bio-Bite-Correctors korrigiert. Auch ist die Behandlung ohne feste Zahnspange mit sogenannten „Alignern“, der Invisalign® Teen-Behandlung möglich.

© 2019 Kieferorthopädische Praxis Dr. Rainer Werz und Kollegen